Sie befinden sich hier: RPGworld.de » Rollenspiele » Vampire: Die Maskerade » Gangrel

Gangrel

Spitzname: Hinterwäldler

Von allen Vampiren sind die Gangrel ihrem inneren Wesen wohl am nächsten. Tatsache ist, dass die Gangrel es schaffen, in der Wildnis und in dünn besiedelten Gebieten zu überleben. Schon in früheren Zeiten (un)lebten sie fernab von jeglicher Zivilisation. Der Niedergang der alten, heidnischen Kulturen und die Verbreitung der menschlichen Zivilisation hatten den Clan immer tiefer in die Einöden getrieben, doch die Gangrel gaben ihre Jagdgründe nie voreilig auf…

Die Mitglieder neigen dazu, wilde Individualisten zu sein, denen das Protokoll der Sterblichen ebenso egal ist, wie das der meisten Vampire. Gangrel haben auch Umgang mit profanen Tieren und die meisten Gangrel können mit den Bewohnern von Feld und Wäldern sprechen. In der Tat neigen viele Gangrel dazu, sich bei solchen Kreaturen wohler zu fühlen als bei den Sterblichen, die sie einst waren (obwohl ihnen die Jagd große Freude bereitet - sie jagen meist allein). Doch normalerweise ist die Wildnis für die Vampire tödlich. Die Werwölfe (auch Garou genannt) sind schon seit Äonen Erzfeinde der Vampire. Die Garous leben hauptsächlich in den Wäldern und da sie die Vampire als Höllenkreaturen ansehen, würden sie jedes Kainskind sofort in Stücke reissen. Doch die Gangrel bleiben weitgehend von den Werwölfen verschont. Wie sie dem Zorn der Garous entgehen ist unbekannt; vielleicht hat es etwas damit zu tun, dass die Gangrel selbst eine Art Gestaltwandler sind (die meisten Geschichten über sich verwandelnde Vampire wurzeln in den Taten der Gangrel - meist in Form von Fledermäusen oder Wölfen) und laut Gerüchten soll die Begründerin des Clans eine Art Werwölfin gewesen sein. Dieses Talent hat jedoch seinen Preis - viele ältere Gangrel verlieren ihre menschliche Gestalt ganz, und ähneln mehr den Tieren, die sie nachahmen. Die Gangel werden gemeinhin als ruhig, schweigsam und einzelgängerisch gesehen und wollen sich eigentlich lieber aus dem Dschihad heraus halten (ein Produkt simples Desinteresses). Jedoch sind sie, wie die Brujah, wilde Kämpfer, schöpfen ihre Kraft aber aus ihrem tierischen Instinkt. In der Camarilla, die sie übrigens wenig schätzen, sind die Gangrel häufig Späher oder Krieger (in letzter Zeit machen aber erste Anzeichen eines Austritts aus der Camarilla die Runde) und werden häufig (mit den Brujah) an vorderster Front eingesetzt. Im Sabbat haben sich zwei verschiedene Gangrel - Typen gebildet: Die Landgangrel (die in fast jeder Hinsicht der Hauptlinie des Clans ähneln) und die Stadtgangrel (deren Disziplinen Geschwindigkeit, Gestaltwandel und Verdunkelung sind).

Noch von Bedeutung wäre, dass die Gangrel eng mit den Roma/Zigeunern verbunden sind, welche auch ihre „Kultur“ geprägt haben. Es gibt Gerüchte, die Roma stammen tatsächlich von dem Vorsintflutlichen der Gangrel ab und so wird sich jedes Kainskind, das einem Zigeuner den Kuß schenkt, oder ihn verletzt, den Zorn dieses Alten zuziehen. Die Ravnos (die mit den Gangrel verwandt sein sollen) missachten dieses Gebot und so hegen Gangrel und Ravnos schon seit Urzeiten Hass aufeinander.

Clandisziplinen

Schwäche

Clanschwächen: Die Gangrel sind zwar im großen Einklang mit dem Tier in ihrem Inneren, aber das hat auch seinen Preis. Wenn Gangrel ihren urwüchsigen Trieben zum Opfer fallen, hinterlässt das Tier seinen unverkennbaren Makel auf ihrem Körper. Jedesmal, wenn ein Gangrel in Raserei gerät, erhält er einen tierhaften Zug, wie z.B. ein Fell, einen Schwanz, Hufe, Hörner, leuchtende Augen, eine gutturale Stimme etc.

Zitat

Du hast mir Spaß gemacht, Sterblicher. Aber jetzt ist die Jagd vorbei.

Anmerkung

Die Gangrel haben die Camarilla vor kurzem als erster Clan verlassen und gehören nun zu den Unabhängigen.

themes/vampire_masquerade/gangrel.txt · Zuletzt geändert: 2010/10/16 19:28 von 94.134.188.109