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Nosferatu

Spitzname: Kanalratten Die wahren Verdammten unter den Kainskindern scheinen die Nosferatu zu sein. Während es anderen Vampiren gelingt, menschlich zu wirken, zeigt der Fluch des Vampirismus bei den Nosferatu sein wahres Gesicht: Der Kuß verwandelt sie in schrecklich mißgebildete Gestalten, die nicht einmal mehr als Zerrbilder ihres früheren Aussehens gelten können. Einer Legende nach, wurde der Clansgründer von Kain persönlich verflucht („Orginaltext“: Als Nosferatu gefunden ward, wie er in seinen Vorlieben schwelgte, auf üble Weise mit seinen eigenen Kindern, legte Kain seine Hand auf Nosferatu und sagte ihm, er werde auf immer sein Übel tragen und verzerrte sein Antlitz.). Sie sind die Monstren, von denen viele redeten, wenn sie von Vampiren sprachen. In den Zeiten des Aufkommen des Christentums hatten viele Nosferatu ihr Verhalten verändert: sie fühlten sich besonders von der Büßerbewegung angezogen; übermenschliche Härte und vampirische Heilkräfte befähigten einen Nosferatu, wochenlang Sebstgeißelung zu ertragen,

Da sie nur so glaubten, die Erlösung zu erfahren. Auch heute halten die Nosferatu an dieser Einstellung fest. Sie sehen den Fluch des Vampirismus als mögliches Mittel zur Reinwaschung für die Sterblichkeit und deshalb geben die Nosferatu den Kuß auch oft an sozialen Abschaum weiter (und weil sie nur diesen Menschen zutrauen, die schreckliche Entstellung durch den Fluch zu ertragen): Trottel und Mißgebildete, Eremiten, Vagabunden, Kriminelle, exkommunizierte Priester und dergleichen. Viele Nosferatu sind erstaunlich klar im Kopf und praktisch veranlagt, sie meiden die Obsessionen, Anfälle und Zornesausbrüche ihrer schöneren Brüder. Es geht das Gerücht rum, die Nosferatu haben gefallen daran, besonders schönen Menschen, oder welchen, die sich für besonders schön halten, den Kuß zu schenken. Sie erfreuen sich dann an dem Entsetzen ihrer Küken, wenn diese sich in schreckliche Monster verwandeln. Aus der Gesellschaft der Sterblichen und der der Vampire gleichermaßen ausgestoßen, spuken diese mißgestalteten Schrecken durch die Kanalisation, Katakombenund U- Bahn- Tunneln und verlassen diese nur höchst selten. Auch verachten und verabscheuen die anderen Vampire die Nosferatu und verhandeln nur mit ihnen, wenn sie müssen. Aber ihren Aussatz haben die Nosferatu etwas abgewinnen können: sie sind Meister des Schleichens, der Geheimnisse und der Verdunkelung. Bei dem Letzteren handelt es sich um eine Disziplin, die die Nosferatur vortrefflich gemeistert haben. Es gibt verschiedene Legenden, warum gerade die Nosferatu Meister dieser Disziplin sind: die einen behaupten, daß Kain vom Aussehen des ersten Nosferatu so angestoßen war, daß er das Kind verhüllte, damit er seinen Anblick nicht mehr ertragen mußte; andere behaupten, daß Lilith mütterliches Mitleid für ihren enstellten Adoptivsohn zeigte. Durch diese Kräfte wissen sie Dinge, die sonst keiner weiß. Sie sind Informationsbeschaffer ohnegleichen und können hohe Preise für ihr Wissen verlangen, was sie durch belauschte Gespräche (Stichwort geheime Treffen) erlangen. Wenn ein Kainskind etwas über die Vorgänge in einer Stadt und ihrer Bewohner wissen will, täte es gut daran, die Nosferatu zu konsultieren. Aus diesem Grund treten sie häufig als Berater bei Prinzen oder Räten der Vampire auf (und sollte sich das Feilschen um den Wertgehalt der Information als sinnlos erweisen, sind sich die Nosferatu auch nicht zu schade für ein wenig Erpressung).

Die Nosferatu haben durch ihr Schicksal, daß sie seit Jahrtausenden ertragen müssen, starke Bande untereinander entwickelt. Nosferatu behandeln einander mit größter Hochachtung und ausgesuchter Höflichkeit und tauschen untereinander frei Informationen aus. Sie stehen sich gemeinsam bei, wenn einer von ihnen beleidigt wurde und angesichts ihrer gewaltigen Körperkräfte und ihres Zusammenhaltes innerhalb des Clans wundert es nicht, daß ihre Gegner häufig unauffindbar verschwinden. Obwohl die Nosferau zur Camarilla gehören, gehört eine beträchtliche Anzahl von Nosferatu zum Sabbat oder betrachten sich als Autarkis (sektenunabhängig)- doch diese Zweige unterscheiden sich abgesehen von der Ideologie nicht seht vom Hauptstrom des Clans. Manche Kainskinder erzählen sich im Flüsterton, der Clan stehe auf schlechten Fuß mit seinem Stammvater und dieser wolle ihn auslöschen.

Clandisziplinen

Stärke, Tierhaftigkeit, Verdunkelung

Schwäche

Nach dem Kuß machen die Küken der Nosferatu eine qualvolle Verwandlung durch und werden innerhalb von Wochen zu wahren Monstren (der Schrecken des körperlichen Verfalls bringt auch oft ein psychologisches Trauma mit sich). Die Nosferatu können sich nicht mehr in die Gesellschaft unter Menschen wagen (und wahrscheinlich würde ein Prinz das auch noch als Maskeradenbruch ansehen) und machen durch ihr Aussehen oft einen schlechten, ersten Eindruck… Ihr Erscheinungsbild ist gleich null.

Zitat

Komm her, Kleiner, wie wär's mit 'nem Kuß? (schleimiges, keuchendes Husten) Was'n los? Hat der große böse Bandit jetzt Angst? Stehst nicht so auf die Opferrolle, wie? Nun, gewöhne dich dran, denn du hast noch nicht einmal die Hälfte davon gesehen!

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