Carthianer
Spitzname: Die Reformer
Unzweifelhaft ist die Carthianische Bewegung der jüngste der großen Bünde der Kinder der Nacht. Hervorgegangen aus verschiedenen, zumeist ideell, philosophisch und intellektuell geprägten Kreisen reformerischer Anverwandter, ist die Bewegung schnell zu einem Phänomen geworden, das noch immer erst auf dem Weg dazu ist, ein geschlossener Bund zu sein.
Mit ihrem ideell größten Widersacher, dem Invictus, hat die Carthianische Bewegung gemein, dass sie weniger mythisch-religiös, sondern mehr diesseitig, politisch verankert ist. Die Carthianer sprühen vor Ideen, wie die Gesellschaft der Kinder der Nacht reformiert werden und eine zeitgemäße Form der vampirischen Gesellschaft geschaffen werden kann.
Mit derartigen modernen Vorstellungen sprechen die Carthianer vor allem Neugeborene an. Ancillae oder gar Ahnen finden sich kaum in den Reihen dieser Bewegung.
Die Grundlage der carthianischen Philosophie ist, dass kein Vampir den Status Quo einfach so hinnehmen sollte. Nur weil man den Kuss empfangen hat, heißt das nicht, dass alles, was man bisher gedacht hat, falsch war, oder dass sich angebliche eherne Traditionen nicht auch ändern ließen.
Die Carthianische Bewegung als solche steht dem demokratischen Gedanken nahe und lehnt jede göttliche oder angebliche natürliche Hierarchie strikt ab. Statt einem Ahnen oder Fürsten zum Dienst verpflichtet zu sein, sollten lieber Räte oder Kanzler der Kinder der Nacht gewählt werden. Einige Carthianer schrecken auch vor sozialistischen Gedanken für eine Gesellschaft der Anverwandten nicht zurück.
Vorzüge
Mitglieder dieses Bundes müssen für die Vorteile Herde, Kontakte, Verbündete und Zuflucht nur die Hälfte der zu zahlenden Erfahrungspunkte aufwenden, wobei aufgerundet wird. Der Vorteil gilt nicht bei der Charaktererschaffung.


