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Daeva

Spitzname: Sukkubi/Inkubi

Allgemeines

Viele Daeva betrachten sich als die Vollendetsten aller Vampire. Viele andere Kinder der Nacht stimmen ihnen zu.

Ist für die meisten Verdammten die Jagd eine echte Mühsal oder zumindest ein immer wieder gewagtes Unterfangen, betrachten die Daeva die Jagd als perfektes Vergnügen, das ihnen nur zu leicht von der Hand geht. Es ist die Gabe der Daeva, in Menschen wie Vampiren Leidenschaften zu wecken, und so spielen sie auf den Gefühlen ihrer Opfer wie auf einem wohl gestimmten Instrument. Aufgrund dieser Gabe werden die Daeava von anderen Kindern unabhängig ihres Geschlechtes auch Sukkubi genannt, in Anlehnung an Legenden über Dämonen der Lust, die mit ihren Reizen und Kräften sich jedes Opfer zum Sklaven machen können.

Voller Frustration (und mit einigem Neid) müssen auch versierte und vorsichtige Partner der Daeva immer wieder feststellen, dass sie unwillentlich ein wichtiges Geheimnis verraten oder gegen ihre Vernunft einen Gefallen gewährt haben, völlig egal, wie sehr sie sich vorgenommen haben, einem Daeva nie wieder zu vertrauen.

Die meisten Daeva sind von tiefer Sinneslust erfüllt, und dieser dem Clan innewohnende Trieb lässt sie immer neue Freuden und Erfahrungen suchen, und wahrhaftig kann ein Daeva kaum der Versuchung widerstehen, sich in vollkommenem Hedonismus seiner Leidenschaft zu widmen, selbst wenn wahrhaftig wichtige, aber eben dröge Geschäfte auf ihn warten.

Im Laufe der Zeit stumpft auch in den Kindern der Nacht dieses Clanes jedes echte Gefühl ab, und der schale Geschmack früherer Genüsse quält reifere Daeva auf eine Art, die andere Vampire nur schwer nachvollziehen können.

So sind die Daeva nicht nur die vollendeten, sinnlichen Jäger der Nacht, sondern auch die vollendeten Sklaven ihrer Triebhaftigkeit, die vollendeten Opfer ihrer ersterbenden Empfindungen.

Für viele ältere Daeva ist die Liebe und Lust nur noch ein totes Werkzeug der Macht, während sie hinter verschlossenen Türen abartigen, extremen Genüssen nachgehen, die selbst abgebrühten Kindern der Nacht das Blut in den Adern gefrieren lassen würde.

Erscheinungsbild

Daeva erschaffen ihre Nachkommen mehr als jeder andere Clan aus einem starken Gefühl von Vernarrtheit heraus. Kein Wunder also, dass die meisten Mitglieder des Clanes von außergewöhnlicher Schönheit und Anmut sind.Die Mitglieder dieses Clans bemühen sich, immer modisch und nach dem neusten Trend gekleidet zu sein, um sich leichter inmitten ihrer Beute verbergen und im richtigen Moment Aufmerksamkeit erregen zu können.

Hintergrund:

Die Daeva schenken den Kuss meist Sterblichen aus den Reihen der gesellschaftlichen Elite, doch in letzter Zeit werden immer häufiger Ausnahmen gemacht. Die Sukkubi suchen bei ihren zukünftigen Kindern nach einer Mischung aus Charme, Kultiviertheit, verführerischer Anmut, Leistungsbereitschaft, Leidenschaft und physischer Schönheit. Viele Daeva schenken Sterblichen den Kuss, weil sie ihnen zugetan sind, doch diese Verliebtheit stellt sich im nachhinein so gut wie immer als Einbildung heraus: In Wahrheit ist es wenig mehr als eine Mischung aus Lust und simplem Hunger. Nur wenige Beziehungen beginnen so euphorisch wie die zwischen einem Daeva und seinem neu erschaffenen Kind - und in nur wenigen herrschen nach so kurzer Zeit bereits wieder solche Kühle und Gleichgültigkeit.

Bevorzugte Attribute:

Geschick und Manipulation

Clansdisziplinen:

Kraft, Majestät und Schnelligkeit

Schwäche

Aufgrund der Leidenschaft mit der sich dieser Clan verbindet, haben es Deava sehr schwer, sich gegen ihren Lastern zur wehr zu setzen. Jeder Deava verliert 2 temporäre Willenskraftpunkte wenn er seinem Laster nicht nachgibt.

Struktur:

Die Daeva haben keine formelle Struktur als Clan, halten aber gerne Kontakt zueinander, da sie sich als Elite unter den Vampiren betrachten und mit einigem Recht der Überzeugung sind, ohnehin die besten Parties zu veranstalten. Problematisch gerade für die Beziehungen jüngerer Daeva untereinander ist die starke Impulsivität und Leidenschaft des Blutes, die dazu führt, dass selbst blutig geführte Fehden aus reinen Nichtigkeiten oder beiläufigen Sticheleien entstehen können.

Vom Schicksal und den Mächten des Blutes begünstigt, wissen die meisten Daeva mit den egalitären Lehren der Carthianer nichts anzufangen, ebenso wie die selbstkasteienden, asketischen Lehren der Orda Dracul den Clan im Generellen abschrecken. Der Zirkel der Mutter übt ebenso wie die Lancea Sancta auf die sehr diesseitig und im Fleischlichen verankerten Daeva gleichsam nur einen geringen Reiz aus, so dass sich tatsächlich die überwältigende Mehrheit des Clanes in den Reihen des Invictus findet.

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