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Nosferatu

Spitzname: Mahre

Allgemeines

Die Mahre sind die Herren über das Grauen selbst. Körperlich oder … anderweitig … entstellt, suhlen sich diese Gruftschrecken förmlich in dem Unbehagen und Entsetzen, das sie selbst in anderen Kindern der Nacht hervorrufen.

Es ist schwer zu sagen, ob diese feindseelige Haltung dem Blut der Mahre innewohnt oder nur eine Folge der Ausgrenzung und Verachtung ist, welche der Clan erfährt. Möglicher Weise ist dies auch unbedeutend.

Die Nosferatu verfügen über beeindruckende Kräfte: Sie gebieten über die Furcht, vermögen sich wie die Mekhet vor den Blicken anderer zu verbergen und besitzen eine gewaltige, zerstörerische Kraft, die andere Vampire nur in der Raserei zu erlangen vermögen.

Da gutes Aussehen und Charme dem Blut nicht zur Verfügung stehen, setzen die meisten Nosferatu auf direkte, oft brutale Wege und die Einschüchterung von Schwächeren, um zu erreichen, was sie wollen.

Erscheinungsbild:

Keine zwei Nosferatu gleichen sich aufs Haar, obgleich es sozusagen gewisse Familienähnlichkeiten gibt. Seltsam verfärbte, lederne oder gummiartige Haut, klaffende Kiefer, missgestaltete Köpfe, Grabgeruch, Glubschaugen, unheilvolle Blicke und Gebärden, knorrige Hände, schwammiges Fleisch oder ein unaussprechliches Gefühl der Furcht, das in anderen hervorgerufen wird – all dies und mehr ist typisch für den Clan. Doch nicht jeder Mahr ist körperlich missgestaltet; um genau zu sein, sind viele Nosferatu eben nicht entstellt. Neben mannigfaltigen physischen Verformungen sind unter den Nachtmahren auch zahlreiche andere Phänomene zu finden, die dafür sorgen, dass Menschen wie Vampire vor ihrem Anblick zurückweichen. Dies kann eine Aura der Bedrohung sein, die vom Nosferatu ausgeht, oder Scharen von in seinem Fleisch wohnenden Insekten, oder an seinem Leib verrottende Kleidung, ein ekelhafter Gestank nach Gruft oder Verwesung oder die Grauen erregende Ausstrahlung eines hungernden Raubtieres.

Hintergrund:

Für gewöhnlich erwählen Nosferatu ihre Kinder aus den Ausgestoßenen der Gesellschaft – sprich, aus den Reihen der Obdachlosen, der Geisteskranken und der Verbrecher. Viele unter ihnen schenken den Kuss allerdings auch aus Verachtung heraus oder um Eitelkeit, Grausamkeit oder andere „Sünden“ mit dem Fluch des Untods zu strafen. Will ein Erzeuger, dass sein mehr als nur eine Handvoll Nächte in seiner neuen Existenz überdauert (was nicht immer zwingend der Fall sein muss), so sucht er einen Sterblichen mit sehr viel Selbstvertrauen aus, da solche Personen bessere Chancen haben, mit der neuen Situation fertig zu werden. Nur wenige schenken den Kuss aus Zuwendung oder echter Liebe, aber auch von solchen Fällen hat man schon gehört. Geradezu herzzerreißend sind die Geschichten über jene Nosferatu, die das „Geschenk“ des Unlebens an einem geliebten Menschen weitergaben und nur Hass und Abscheu ernteten, als das Kind erfuhr, was ihm von seinem Erzeuger angetan wurde.

Bevorzugte Attribute:

Fassung und Körperkraft

Clansdisziplinen:

Alptraum, Kraft und Verdunklung

Schwäche

Alle Nosferatu sind irgendwie abstoßend oder erschreckend. Bei Manipulation und Präsenz gilt die 10 er nochmal Regel nicht. Davon ausgenommen sind Würfel auf Einschüchtern und Entschlossenheit.

Struktur

Die meisten Kinder der Nacht wären wohl nicht traurig, würde es in ihrem Umfeld (oder auf der Welt) keinen Nosferatu geben, aber die Stärke und ihr trotziger Hunger nach Furcht, wenn schon nicht Respekt, hat die Nachtmahre in allen Bünden und Domänen Fuß fassen lassen, und das keineswegs nur am Bodensatz der Gesellschaft, der die Heimat der meisten Nosferatu ist.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Nosferatu sich in Rotten zusammenschließen, um durch weitere Verbindung ihrer Stärke ihre Ziele nur desto schneller zu erreichen. Dabei respektieren Nosferatu auch clansintern vor allem Alter, Verdienst und rohe Stärke, und Clansversammlungen fehlt es selten an Konfrontationen verschiedener Nosferatu oder auch ganzer Sippen oder Linien gegeneinander.

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