Die Triade
Gaia
erschuf die Erde und alle Lebewesen. Am Anbeginn der Zeiten ließ sie drei Urgewalten auf die Erde los: die Weberin, die Wyldnis und den Wyrm. Diese Elemente der Schöpfung sind als die Triaden bekannt. Die Geisterwelt ist ein schier unüberschaubares Gebilde, doch die Garou können alles, was in ihr vorgeht, auf diese drei Urgewalten reduzieren.
Die Weberin
schuf alle Strukturen der Erde. Von den höchsten Bergen bis zu den tiefsten Tiefen der Meere. Sie schenkte einem Schwarm aus Geistern das Leben, die als Wahrer der Ordnung dienen sollten. Seit dieser zeit sind die Weberinnengeister für ihre Berechenbarkeit, Gefühllosigkeit und Zielstrebigkeit bekannt. Mit ihren langen Beinen und Spinndrüsen weben sie zu Tausenden das Gerüst der Wirklichkeit und schaffen so das Gewebe der Schöpfung. überall, wo heute das Gesetz über die Gesetzlosigkeit siegt, wo sich Technologie in ungekannte Höhen aufschwingt und wo man wieder errichtet, was zerstört wurde, behaupten die Werwölfe, dass die Geister der Weberin in der Nähe umherhuschen.
Die Wyldnis
war der Atem des Lebens auf der Erde, der den Schöpfungen der Weberin zu wachsen erlaubte. Wo die Natur lebendig ist, da ist die Wyldnis. Die Geister, die ihr dienen, sind launisch und energiegeladen, unberechenbar und unermüdlich. Genau wie die Weberin Ordnung schuf, brachte die Wyldnis das Chaos. überall dort, wo keine Energie mehr aufgenommen werden konnte, brachte sie diese im Überfluss. Rebellion, Frustration und reine, wilde Instinkte stärken die Wyldnis. Doch kann die Natur auch eine liebende Mutter sein. Hinter jeder stillen Lichtung und jedem ruhigen Bach steckt die Wyldnis, die an diesen Orten Energie zurück gewinnt.
Der Wyrm
sollte das Gleichgewicht zwischen beiden wahren. Doch er verfing sich in den Netzen der Weberin und fiel dem Wahnsinn anheim. Seither überschüttet er die Erde mit seinen Kreaturen.

