Nachfahren des Fenris
Nachfahren des Fenris
Jeder Nachfahre, der seine Narben wert ist, ist voller Stolz auf sich selbst. Immerhin ist der Nachkomme einer jahrhundert alten Kriegerfamilie. Die Nachfahren des Fenris, oder auch Fenrir, sind Helden im wahrsten Sinne. Sie suchen ihr Glück auf einem Pfad, der mit großen Schlachten gepflastert ist und mit Blut ausgewaschen wurde. Am häufigsten sind sie nordischer, teutonischer oder sächsischer Abstammung und spiegeln so die rauen Einstellungen ihrer gewalttätigen Geschichte wieder. Die Jahrtausende alten Sagen, Eddas und Prosagedichte inspirieren sie zu Grosstaten voller Tapferkeit. Zugegeben, die Garou anderer Stämme sind über ihr brutales und skrupelloses Verhalten schockiert. Nur wenige Fenrir werden sich vor einem Kampf drücken, und noch weniger gewähren ihren Gegnern Gnade, denn alle sind darauf versessen, ihre Tapferkeit im Kampf zu beweisen. Bei Nachfahren gilt Stärke als höchste Tugend. Durch ständigen Wettstreit zwingen sie sich stärker zu werden … oder zerstören sich selbst. In den Augen der anderen Stämme sind die Fenrir gewalttätige Kriegstreiber. Selbst ihre Welpen stürben mit Freuden im endlosen Kampf gegen die große Schlange (Wyrm) der Dunkelheit. Die Ersten Riten (Aufnahmeritus) sind blutig und enden oft tödlich. Welpen die um Aufnahme bitten, werden ständig herausgefordert und geprüft. Einen echten Helden kümmert es nicht ob er lebt oder stirbt, solange er seinen Feind vernichtet und die Galliards (Barden) zu einem Epos inspiriert. Einen Nachfahren einen Feigling zu schimpfen wäre reiner Selbstmord.
Erscheinungsbild:
Die Nachfahren sind ein äußerst Kampflustiger Stamm. Die meisten sind unglaublich muskulös und tragen ihre Narben mit Stolz. Ihre Wolfsgestalt ähnelt den riesigen grauwölfe Grauwölfen des Nordens, blutrünstige Bestien mit breiten Schultern und gigantischen, furchterregenden Kiefern. Viele tragen schwarze Flecken im Fell. Viele von ihnen sehen in ihrer Menschlingsgestalt wie Skandinavier, Germanen oder Angelsachsen aus. So gut wie alle tragen eindrucksvolle Narben und Tätowierungen. Mansche brennen sogar Muster in ihr Fell oder schnitzen Runen in ihr eigenes Fleisch.
Stammestotem: Fenrir
Zitat:
„JA! Der Gestank des Bösen ist hier stark. Ich glaube wir sind in der Unterzahl, mindestens vier zu eins. Wie unfair … für sie. Was? Wir sollen uns zurückziehen? Nie! Die Zeit ist reif für ruhmreiche Taten!“

