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Riten

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Allgemein Riten sind Rituale. Nach der Bedeutung des Wortes müssen Rituale immer gemäß bestimmten Vorgaben abgehalten werden, sie werden rituell vollzogen. Es mag sein, dass Garou ihre Riten leicht modifizieren, aber grundlegende Aspekte müssen beibehalten werden.

Riten sind Macht. Die Kenntnis bestimmter Riten, erlaubt es bestimmte Dinge zu tun, die andere Garou nicht können. Dadurch wird man für die Gemeinschaft wertvoll. Auß diesem Grund macht es Sinn, einige Riten nur ausgewählten Personen weiterzugeben, also einen oder zwei Schüler zu haben, die einem im Notfall ersetzen können.

Riten sind gefährlich. Obwohl man im live keinen Botch (Patzer) würfeln kann, könnte die SL bei groben Ausspielfehlern sehr unschöne Dinge mit den am Ritus Beteiligten anstellen. Auch aus diesem Grund, macht es Sinn, Riten nur speziell ausgeildeten Personen weiterzugeben und ihre Ausführung zu überwachen. Es ist die Aufgabe des Ritenmeisters zu verhindern, das jemand auf den Cearn seine Schuhe mit dem Ritus der Reinigung saubermacht und, weil er es nicht kann, mit einem Patzer den gesamten Cearn vergiftet.

Riten sind Tradition. Nicht nur wegen ihres Ritualcharakters werden Riten normalerweise nicht verändert, sondern auch weil Riten Teil der Garoukultur und aktiv praktizierter Besweis des legendären Hilfe-Paktes zwischen Garou und Geistern. Da Geister Ewigkeitscharakter haben wissen sie instinkiv welches Ritual was von ihnen erwartet, denn irgendwann in grauer vorzeit hat ein Garou die Macht dieses Rituses mit einem von ihnen ausgehandelt und dieser Geist hat alle andern gelehrt, was sie bei dem Ritus zu machen haben, aber auch wie der Garou der den Ritus durchführt den Pakt und die Geister bei der Durchführung ehrt.

Riten sind langwierig. Riten sind keine Gaben und brauchen Zeit und Vorbereitung. Es ist schade das es im Grundbuch nicht vermerkt ist, aber das Umbrabuch und das Axis Mundi erklären die Beziehung der Geister zu den Garou sehr deutlich. Die meisen Riten benötigen bestimmte materielle Komponenten und diverse die Geister wohlstimmende Begleitumstände oder Opfer oder Rauchkerzen oder sonst was. Planung ist alles.

Riten sind persönlich. Trotz der alt hergebrachten Form der Riten ist jede Ausführung eines Rituses eine persönliche Angelegenheit. Man selbst wird Teilhaber (Oder Nutznieser) eines Paktes den ein Vorfahre vor Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden mit den Geistern geschlossen hat (im Falle von Glaswalkerriten kann es auch nur ein Jahr hersein ;)). Deswegen macht es meiner Meinung nach nur begrenzt Sinn, wenn man einen Ritus für jemand anders durchführt. Bei inigen Riten mag das gehen, bei anderen nicht. Ich habe meine Meinung zu den einzelnen Riten unten angeführt.

Riten sind keine Handelsware. Garou ehren eine dauerhafte Mentor/Schüler-Beziehung, was sich im Normalfall auf eine traditionelle Ausbildung von ein oder zwei Nachfolgern beschränkt. Der Truthcatcher (der ja wie bereits erwähnt ein fest vergebenes Amt sein sollte) bildet einen anderen Philodox aus, genauso wie ein Fianna Oheim sein Ziehkind oder ein Ritenmeister seinen Nachfolger. Jemandem einen Ritus anzuvertrauen, heißt ihm zuzutrauen den Ritus richtig einzusetzen. Als Gegenleistung wird von den Schülern in einer Mentor/Schüler Beziehung normalerweise Gehorsam erwartet. Es ist eine Ehre einen Ritus erlernen zu dürfen und es ist ein Zeichen von Weisheit jemanden gefunden zu haben, dem man diesen anvertraut (und kann zu massivem Weisheitsverlustführen, wenn der jenige den Ritus misbraucht oder falsch benutzt).

Riten sind toll zu live-Rollenspiel. Deswegen macht es Sinn, dass man zum einen, alle möglichen Riten mit einigen Punkten ausdesigned die auf jeden Fallteil des Rituses sein müssen und darüber hinaus jedem Spieler die Gegelenheit gibt, den Ritus den er erlernt hat, selbst auszubauen. Der Spieler muss dann, aber auch so konsequent sein und an dieser Spielweise festhalten.

Die Riten im einzelnen:

Gebet für die Beute (Prayer for the Pray) Es macht durach Sinn diesen Ritus zu lehren. Genauso wie es Sinn macht, das ein Garou desen Ritus für seine Jagdgruppe macht. Es machtg keinen Sinn, dass jemand der nicht an der Jagd beteiligt war sich bei der Beute entschuldigt.

Jagdgebet (Huntingprayer) wie Gebet für die Beute

Sonnengruß (Greet the Sun) Dieser Ritus ist selten und man sollte ihn nicht für jemand anderen durchführen können.

Mondgruß (Greet the Moon) Diesen RItus zu verbreiten macht ebenfalls Sinn, auch wenn erwahrscheinlich selten angewendet wird. Ihn für jemanden durchzuführen sollte nicht gehen.

Gaias Atem (Breath of Gaia) Diesen Ritus sollte man ebenfalls verbreiten und er sollte nicht für andere durchgeführt werden können.

Knochenrythmus (Bon Rhythems) Diesen Ritus sollte man ebenfalls verbreiten und häufiger ausspielen und er sollte nicht für andere durchgeführt werden können.

Ritus der Verwundung (Rite of Wounding) Es macht Sinn, das zumindest ein Charakter pro Rudel diesen Ritus beherrscht. Es ist außerdem ein typischer Ahrounritus. Man kann ihn natürlich für andere durchführen.

Der erste Ritus (The Rite of Passage) Dieser Ritus ist ein gutes Beispiel für einen Ritus der restriktiert werden sollte. Der Ritenmeister und vielleicht der Father of Den sollten Zugriff auf diesen Ritus haben um Misbrauch zu verhindern. Natürlich handelt es sich um einen Ritus den man für andere durchführt. In der rev. Edition steht, das man die neuen Cliath wie schon bei der Feuertaufe erneut mit Asche das Stammeszeichen auf die Stirn oder Brust malt um sie im Stamm wilkommen zu heißen.

Ritus des Erreichten (Rite of Accomplishment) Dieser Ritus sollte, wie ja zur genüge ausdiskutiert wurde restriktiert sein, auf die Ältesten der Septe und er wird natürlich für andere ausgeführt.

Strafriten allgemein (Punishment Rites in general) Sollten natürlich restriktiert sein. Ein hochrangiger Philodox wird eine Vielzahl von Strafriten einem Cliath oder Forstan nicht anvertrauen, weil sie viel zu weitreichende Konsequenzen haben. Zusätzlich sind sie in den meisten Fällen ohnehin nicht anzuwenden, die meisten Strafen die Truthcatcher verhängen beinhalten ggf. Strafriten, basieren aber nicht darauf. Natürlich sind die kleineren Strafriten auch niedrigrangigen Philodox bekannt, aber da diese ohnehin keine Truthcatcher werden (zumindest in absehbarer Zeit) werden sie höchstens beutzt um Rudelmitglieder auf Wunsch des Rudelalphas oder des Rudels zu masregeln. Alles Strafriten werden für andere Personen durchgeführt, die meisten kann man nicht für sich selbst durchführen.

Ritus des Totems (Rite of Totem) Gewöhnlich würde der Theurge des Rudels selbst, den Ritus durchführen, doch er kann auch von jemand anderem für das Rudel eingeleitet werden. Es ist ein Ritus den man niemandem voerenthalten würde, doch da er je nach Totem sehr gefährlich sein kann, wird der Lehrer sicherstellen, dass der Schüler wirklich die nötigen Vorraussetzung (Charakterstärke, die nötigen Ritualgegenstände usw.) hat den Ritus durchzuführen. Ggf. wird er auch darauf bestehen, die Vorbereitungen des Rituses selbst zu überwachen, wenn sein Schüler den Ritus durchführt (was man ja durchaus ausspielen kann/Sollte).

Ritus des Fetischs (Rite of Fetish) Während alleine diese Ritus 12 Tage dauert (drei Tage Reinigung in jedem der vier klassischen Elemente), schließt diese Zeit die eigentliche Erschaffung es Gegenstandes nicht ein. Das Axis Mundi liefert sehr schöne Beispiele welcher Gegenstand für welchen Geist passend ist und das 1st Edition Storyteller's Handbook hat ebenfalls ein Kapitel zu Fetischbau, dass der Lehrer dem Schüler während der Lernzeit durchaus näherbringen sollte.

Ritus der Beschwörung (Rite of Summoning) Dieser Ritus ist über die Maßen gefährlich und wird deswegen auch nicht leichtfertig weitergegeben. Eine fundierte Ausbildung ist hier eine zwingende Notwendigkeit, bevor man den Ritus lernt. Man kann auch Geister für andere Personen rufen.

Ritus des Geisterwachens (Rite of Awakening) Da man nicht sicher sein kann, ob der Geist den man erweckt freundlich gesinnt ist oder nicht, birdt auch dieser Ritus gefahren. Schlafende Geister (solche die in Gegenständen schlafen) sind weigehend immun gegen Einflüsse des Wyrm, daher kann man viel Schaden anrichten, wenn man mit dem Ritus leichtfertig Geister erweckt. Daher ist auch hier der Lehrer gefragt, daruf zu achten, wem er diesen RItus beibringt.

??? (Rite of Becoming) Allein die Gefahr dauerhaft im Deep Umbra verloren zu gehen macht klar, dass dieser Ritus gefährlich ist und daher restriktiert sein sollte. Man kann jemanden mitnehmen, der den Ritus mit durchführt, doch ich bin der Meinung, dass man nicht jemanden durch diesen Ritus in die tiefe Umbra schicken kann ohne selbst mitzureisen.

Ritus der Talismanzueignung (Rite of Talisman Dedication) Nach der Überarbeitenten Beschreibung dieses Rituses aus der Revised, müsste der jenige, der Gegenstände an sich binden will den Ritus selbst durchführen. Viel Schiefgehen kann eigentlich nicht, daher macht es Sinn Leuten diesen Ritus beizubringen. Er wird normalerweise nur während dem eigenen Mond durchgeführt. Für die Ausspielbarkeit im live macht es aber Sinn, dass man auch an andere Personen Gegenstände binden kann. Die entsprechende Personn muss meiner Meinung nach aber anwesend sein und der Ritus sollte auf jeden Fall ausgespielt werde. Die eSeL und Regelwerkautoren sind hier gefragt, für die einzelnen Vorzeichen unterschiedliche Spielweisen festzulegen.

Ritus des Suchsteines (Rite of the Questing Stone) Ebenfalls ein Ritus der relativ ungefährlich und einfach durchzuführen ist. Das entsprechende Equipment (Stein oder Nadel an Schnur oder Karte/Kompass für Glasswalker) muss natürlich da sein. Die Information die man durch den RItus erhält kann man auch weitersagen, insofern kann man den Ritus für andere durchführen.

Ritus des Bindens (Rite of Binding) Mit diesem Ritus wird mehr als mit allen anderen der Pakt der Geister mit dem Garou gelebt. Garou, die selbst eingesprerrt sein hassen, binden Geister nuf für kurze Zeit an Orte oder Gegenstände (Talens) und nur in Zeiten gröster Not an Personen (z.B: vor einem schweren Kampf). Auch hier sollte der Lehrer sichergehen, dass der Ritus in angebrachter Weise benutzt wird. Man kann Geister zu Diensten an andere Personen binden, doch ein Geist kann nur gebunden werden, wenn er es auch will (der Ritus der Beschwörung ermöglicht es Geister zu rufen, die meistens „willig“ sind). Der Ritus erlaubt zwar das Bauen von Talens, aber man muss die Rezepte der einzelnen Talens immernoch lernen. Einige Gegenstände die regeltechnisch wie Talens (oder Fetische) funktionieren können nicht gebaut werden dazu gehört, der Samen des Weltenbaumes, Wasser des silbernen Sees, Mondsilber und einiges mehr.

Feuertaufe (Baptism of Fire) Da nicht unbedingt alle Eltern wissen, dass ihr Kind Garou ist kann es nötig werden, dass jemand das Kind zur Feuertaufe entführt. Ansonsten ist es aber relativ sinnvoll diesen Ritus weitverbreitet zu halten. Dennoch werden in Zweifelsfall die erfahrensten Ritenmeister den RItus durchführen, um zu gewährleichsten, dass der Kin-Fetch-Geist stark an das Kind gebunden ist (je mehr Erfolge um so unwahrscheinlicher das der Geist das Kind „verbummelt“).

Ritus des Winterwolf (Rite of the Winter Wolf) Dieser Ritus muss dem oder den von Ausführenden erlernt werden und kann meiner Meinung nach nicht von jemand anderem eingeleitet werden. Es ist wahrscheinlich so, dass der Ritus vor der Durchführung an ein oder zwei ebenfalls bereits ältere Garou weitergegen wird.

Zusammenkunft für den Verschiedenen (Gathering vor the Departed) Diesen Ritus sollte zumindest einer der Mitglieder eines Rudels haben (Meist Theurge, Philodox oder Galliard). Es wird erwartet dass diese Garou den Ritus dann auch anwenden, wenn er nötig ist.

Cearnriten allgemein (Cearn Rites in general) Während der Versammlung- aka Mootritus relativ bekannt ist, werden die anderen Riten wohl nur dem Ritenmeister und seinen Schülern beigebracht. Der Ritus der Verhülltenbergschlucht könnte dem Warder zur Verfügung stehen und alle hochrangigen oder in den Augen des Ritenmeisters verantwortungsvollen Garou könnte die Ehre zuteil werden den Ritus des offenen Cearns gelehrt zu bekommen (welchen man nur für sich und nicht für andere durchführen kann). Die Gefahren für den Cearn oder den Ausführenden Garou können groß sein.

Der Ritus der Lossagung (Rite of Renunciation) Dieser Ritus ist äußerst selten und wird von denjenigen die ihn gelernt haben, gehütet wie ein Augapfel. Während Namensänderungen oder Lossagungen von Rudel oder Septe mit diesem Ritus noch relativ häufig sind, ist das Wechseln des Vorzeichens (das keinesfalls Teil des Rituses sein muss) ein Eingriff in den Willen Lunas und wird nur sehr, sehr selten von jemandem durchgeführt. Der Ausführende könnte sich Lunars Unmut zuziehen. Ich bin der Meinung das die betreffende Person, den Ritus erlernen und selbst durchführen muss.

Ritus der Buße (Rite of Contriction) Anders als in der revised Edition, wo der Ritus für „normale“ Entschuldigungen genutzt wird, bedeutet er in der 2nd Edition eine Unterwerfung unter die Person, der man ein Leid angetan hat. Das demonstrative darbieten der Kehle erlaubt dem anderen, über das eigene Leben zu verfügen, als Wiedergutmachung irgendeiner falschen Tat. Obwohl es Sinn macht diesen Ritus zu verbreiten, ist es am Lehrer darauf zu achten, dass der Schüler die Tragweite des Rituses versteht. Einen Beklagten zur Durchführung des Rituses zu verurteilen macht keinen Sinn, es ist ein Ritus der Übereinstimmung und er ist wertlos, wenn er nicht freiwillig und von Herzen (oder zumindest aus einer Erwägungen der eigenen Ehre) kommt.

Ritus der Reinigung (Rite of Cleansing) Auch hier liegt der große Nutzen eines guten Theurges oder Ritenmeistes in jedem Rudel begründet. Da man zu viel Schaden anrichten kann, sollte man den Ritus falsch anwenden überlässt man ihn besser den Spezialisten. Diesen Ritus kann man nicht für sich selbst anwenden.

Abstieg in die dunkle Umbra (Descent to the Dark Umbra) Dieser Ritus (den zwar alle Stämme kennen, der aber fast nur noch von Silverfang Priestern und Silent Stridern genutzt wird) ist äußerst gefährlich und ist daher wenig verbreitet. Wie bei allen Riten die einen Sitestep erfordern, kann der Ritenmeister höchstens sein eigenes Rudel mitnehmen. Crossoverregeln zu Wraith stehen übrigens im W:WW Buch „Ghost Town“.

Den Traum betreten (Enter the Dream) Dieser Ritus ist ebenfalls relativ gefährlich und wird meisterns nur von Theurgen durchgeführt. Er erlaubt meheren Teilnehmern in die Traum Zone zu reisen. Dazu ist kein Seitwärtswechseln nötig, somit kann jeder an dem Ritus teilnehmen.

Reise in die Heimat ??? (Rite of Homecoming) Dieser Ritus erfordert einen Sitestep und ist daher nur den Rudelmitgliedern des Ritenmeisters vorbehalten. Er ist ebenfalls selten, da gewöhnlichn ur sehr hochrangige Garou das Heimatland betreten. Die Heimatländer sind bestimmte Reiche im Umbra (andere Dimensionen wenn man so will) mehr dazu an anderer Stelle.

Ritus der Jagdgründe (Rite of the Hunting Grounds) Dieser Ritus wird von einem Garou oder einem Rudel gemeinsam durchgeführt. Es macht Sinn es jedem Garou zu lehren, der ein Territorium hat.

Ritus der Lobpreisung (Rite of Praise) Diesen Ritus werden nur die Ältesten der Septe lernen. Der wird natürlich für die zu lobende Person durchgeführt.

Ritus des ewigwährenden Ruhms (Rite of everlasting Glory) Diesen Ritus werden nur wenige Garou kennen, denn da die Apocalypse naht, wird er seltener eingesetzt.

Ritus des geöffneten Himmels (Rite of Opened Sky) Diesen Ritus werden nur der Ritenmeiser und vielleicht der Warder kennen. Da dieser Ritus nur auf Cearns ausgeführt werden kann, ist dass auseichend.

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