Stygia
Die ewige Necropolis Stygia - von allen toten Träumen der Menschheit erbaut.
Als Carthago und Gomorrha fielen, wurden ihre Ruinen zu den Grundmauern von Stygia. Als Rom und Byzanz in Trümmern lagen, würden ihre geisterhaften Abbilder dazu benutzt Stygia noch größer, höher und prachtvoller zu errichten. Jerusalem, Paris, London, New York sowie jede Stadt voller Macht, schickt ihre Abbilder nach Stygia. Nach und nach wird das zu einem Ganzen zusammengefügt. Die Zeiten überdauernd.
Stygia ist auf den sieben Inseln der Sorgen errichtet worden. Schaut man von den Grundfesten aus nach oben, hat man das Gefühl in einem beklemmenden, einengenden klaustrophobischen Alptraum gefangen zu sein. Das Gewicht das Alters drückt die ältesten Gebäude immer weiter nach unten und presst sie so mehr und mehr zusammen. Die vielen Maelstroms haben ihr Übriges getan, um Stygia ihr derzeitiges Aussehen zu geben.
Auf den Grundmauern sind die Strassen alt, abgewetzt und zerstört. Alte Gebäude hängen in Trümmern herunter, zerstört von den neueren, prachtvolleren Bauten auf ihnen. Hier im Müll der Jahrtausende der Menschheit findet man nur Armut und Verzweiflung. Je weiter man nach oben geht, desto prachtvoller wird der Ausblick, die zuvor vorhandene Beklemmung löst sich auf. Neuere Gebäude und besser behütete antike Schätze sind hier die Regel. Selbst die Bibliothek von Alexandria kann hier gefunden werden - in nahezu tadellosem Zustand. In Ihrer die Paläste der Deathlords. Dies ist der Ort in Stygia an dem Macht und Reichtum der Toten zusammenkommen.
Stygia ist umgeben von einer See, welcher einer Mauer gleichkommt, gebrannt aus tausenden Seelen. Die Stadt selber beherbergt viele Millionen mehr. Da soviele Seelen Zuflucht in Stygia suchen, hat man Brücken über die Sonnenlose See zu den Eisernen Hügeln gebaut, dies sind die nahen Inseln.
Obwohl Stygia aus allen toten, träumerischen Nähten platzt stehen einige Gebäude leer, der hohe Tempel der Fischer und Charons onyxfarbener Turm. Selbst den Toten graust es vor diesen Orten.
Die Stygianische Gesellschaft beschreibt alle jene Einwohner Stygias, welche dort auf engstem Raume zusammenleben.
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